Monika Weßeling

Monika Weßeling

Durchfall/Verstopfung bei der Katze

Der Hausbesuch

Orientalisch Kurzhaar

Vor etwa 2 Jahren war ich zum Hausbesuch bei einer Familie mit 2 Katzen, ein Geschwister-Paar, beide 7 Jahre alt.

Beide litten mittlerweile seit 3 Jahren (!) unter massiven Verdauungsbeschwerden. Die Katze hatte dauernd Verstopfung, setzte ihren Kot dann unter Schmerzen ab und oft mit Blut. Der Kater hingegen hatte oft Durchfall oder weichen Kot, manchmal auch flüssig, erbrach auch öfter, u. a. sein Futter, aber auch Magensäure.

 

Die Diagnostik

Die Halter waren in den 3 Jahren bei mehreren Tierärzten und Tierkliniken gewesen, hatten viele Untersuchungen durchführen lassen, darunter mehrfaches Röntgen, Ultraschall, Blutuntersuchungen, organische Untersuchungen, Urinuntersuchungen. Mehrere Tausend EUR hatten sie bereits ausgegeben. Die Katzen hatten mehrfach Antibiotika erhalten und auch Wurmkuren.

Leider waren aber die wichtigen Untersuchungen nicht gemacht worden: Keine einzige Kotuntersuchung war vorgenommen worden, weder auf mögliche Parasiten (Würmer, Giardien etc.), auch die Untersuchung der Darmflora fehlte.

Beim Kater war im Blut der Wert für die Bauchspeicheldrüse nicht bestimmt worden. Eine Diagnose gab es nicht – das begegnet mir in 90 % der Fälle. Deshalb rate ich immer zu einer Beratung vor dem Tierarzt-Besuch. So können Sie die richtigen Fragen stellen und auf die wesentlichen und notwendigen Untersuchungen Wert legen. Sie vermeiden überflüssige und teure Untersuchungen.

Diese Untersuchungen ließ ich sofort nachholen. Außerdem machte ich auch auf die fehlende Zahnuntersuchung auf FORL (dentales Röntgen) durch einen Spezialisten aufmerksam. Das wollten die Halter jedoch auf später verschieben.

Orientalisch Kurzhaarkatze im SchneeBeim Kater lag keine Bauchspeicheldrüsenentzündung vor, bei beiden Katzen waren auch keine Parasiten zu finden (trotzdem ließen wir diese Kotuntersuchung nach mehreren Wochen nochmals wiederholen, wieder mit einem negativen Ergebnis). Aber, wie von mir vermutet, war die Darmflora bei beiden völlig gestört. Zudem war das Futter minderwertig.

Die Therapie

Ich begann daher mit einer sehr langsamen Futterumstellung auf hochwertiges Nassfutter, ich führte bei beiden eine individuelle Darmsanierung durch. Bereits nach 3 Monaten war eine gravierende Verbesserung erkennbar.

Ich hatte zu Beginn die Halter darauf aufmerksam gemacht, dass man sagt, dass eine Darmsanierung oft 3 x so lange dauert, wie die Probleme bestehen. Das wären in dem Fall mehrere Jahre gewesen … Aber so lange dauerte es nicht, nach 6 Monaten hatten beide Katzen keine Probleme mehr. Sie fraßen mit Begeisterung ihr neues Futter und gesunde Leckerchen, waren viel agiler, das Fell glänzte wieder. Durchfall und Verstopfung waren verschwunden.

Um den Erfolg zu verfestigen, schlug ich anschließend eine Therapie mit Vitalpilzen vor. Diese Therapie ist stark entgiftend und ich schleiche die Heilpilze immer ein. So war es möglich, dass auch diese Therapie sehr gut von den beiden Katzen vertragen wurde. Sie nehmen übrigens auch heute noch regelmäßig die Vitalpilze zu sich, weil sie ihnen so gut bekommen.

Der weitere Verlauf

Ein einziges Mal hatten beide Katzen ein leichtes Problem, da waren Handwerker länger im Haus, das war wohl eher psychisch. Mit Homöopathie war aber nach 1 Woche wieder alles in Ordnung.

Die Halter rufen mich alle paar Monate an, um mir die Info zu geben, dass alles weiterhin super läuft. Sie sind froh und glücklich – und ich auch.

Übrigens: Diese Behandlung über mehrere Monate hat nicht mehrere Tausend EUR gekostet, sondern mehrere Hundert EUR. Auch die Medikamente hielten sich von den Preisen her in einem überschaubaren Rahmen.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis, wie Naturheilkunde helfen kann, und zwar bei vielen Problemen. Natürlich ist das kein Heilungsversprechen.

 

Liebe Grüße

Ihre Katzenexpertin und Tierheilpraktikerin – online und mobil in Langenfeld und Umgebung

Monika Weßeling 

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