Monika Weßeling

Monika Weßeling

Die Naturheilkunde kann helfen

Der Hausbesuch und die Anamnese

Anfang 2019 besuchte ich eine Familie mit einem kleinen Chihuahua. Der Hund war sehr abgemagert und in einem schlechten Zustand und hatte sich selbst fast aufgegeben. Die Besitzer überlegten zu der Zeit, ob sie den Hund einschläfern lassen sollten. Das Ehepaar lebte mit dem Hund in einem großen Haus.

Der Hund war erst 4 Jahre jung und hatte einiges mitgemacht.

Er litt in seinen 4 Lebensjahren immer wieder an Erbrechen, Verstopfung, Magenkrämpfen. Im letzten Jahr war es so schlimm, dass er etwa alle 2 bis 3 Wochen beim Tierarzt war.

Der Chihuahua war mehrfach geimpft worden, hatte alle 3 Monate eine Wurmkur erhalten, dauernd Antibiotika, Cortison, Schmerzmittel, Infusionen, ihm musste in Narkose drei Mal der Darm ausgeräumt werden.

Er war mehrfach mehrere Tage in der Tierklinik. Auch sein Verhalten hatte sich natürlich in der Zeit geändert, er zog sich immer mehr zurück, wurde immer ängstlicher gegenüber allen Außeneinflüssen, machte vor Angst auch gelegentlich in die Wohnung.

Mehrfach hatte er eine Blasenentzündung, die auch mit Antibiotika behandelt wurde. Da Harnsteine vorhanden war, erhielt er ein Diätfutter vom Tierarzt für mehrere Monate – Nassfutter und Trockenfutter.

Im letzten halben Jahr mussten ihm sogar 1 x im Monat die Analdrüsen ausgedrückt werden, da sie verstopft waren.

Auch die komplette Diagnostik wurde durchgeführt: Blutuntersuchung (keine Auffälligkeiten), Ultraschall, Röntgen.

Nach der Anamnese

Nach der gründlichen Anamnese erstellte ich zu Hause den Therapieplan. Zuerst führten wir eine langsame Futterumstellung auf ein hochwertiges Nassfutter durch und eine individuelle Darmsanierung. Außerdem erhielt der kleine Hund eine auf ihn abgestimmte individuelle Bachblüten-Mischung.

Glasflasche und Globulis auf dem Holz-TischNach 2 Wochen telefonierte ich mit den Haltern. Bereits nach dieser kurzen Zeit hatte der Hund sich verändert. Er nahm wieder aktiv am Leben teil, war nicht mehr so ängstlich, die Futterumstellung funktionierte hervorragend, er liebte sein neues Futter. Trockenfutter erhielt er gar nicht mehr.

Die Halter kauften auf meine Anregung  hin einen Brunnen für ihn, den er sofort akzeptierte und eifrig nutzte. Er trank jetzt auch mehr.

Und das Wichtigste: Er hatte keine Magenkrämpfe mehr, erbrach sein Futter nicht mehr, sein Kot hatte sich wesentlich verbessert.

Nach mehreren Wochen schloss sich dann eine homöopathische Therapie an. Alle Therapien verliefen sehr gut.

Wie ging es weiter?

In der Zeit verabredeten die Halter und ich uns zu regelmäßigen kurzen Telefonaten. Diese Feedbacks sind während einer naturheilkundlichen Therapie sehr wichtig, weil die Therapie evtl. angepasst oder gestoppt werden muss –  je nach Befinden des Tieres.

Innerhalb der Therapie kam es ein einziges Mal zu einem Zwischenfall. An einem Wochenende riefen mich die Halter an, weil der Hund wieder krampfte, nicht so arg wie früher, aber er hatte Schmerzen und war sehr unruhig.

MimulusIch hatte den Haltern zwischenzeitlich eine kleine homöopathische Notfallapotheke zusammengestellt. Das habe ich mittlerweile für einige Kunden gemacht – immer individuell.

Aus der Notfallapotheke haben sie dem Hund dann ein Mittel verabreicht, zu dem ich riet, 3 x täglich.

Abends ging es ihm bereits wieder gut, so dass keine weitere Untersuchung oder ein Besuch beim Tierarzt notwendig war.

Nach etwa 1/2 Jahr beendeten wir die Therapie. Der Hund war kaum wiederzuerkennen, wenn ich an meinen ersten Besuch zurückdenke. Er war völlig fit und gesund – kein Gedanke mehr durch die Halter an Euthanasie.

Naturheilkunde kann nicht immer helfen, aber Schulmedizin auch nicht. Es gibt keine Heilungsversprechen.

Aber oftmals kann die Naturheilkunde vor dem Einsatz von Antibiotika etc. helfen oder sie kann auch die Schulmedizin begleiten.

 

 

Liebe Grüße

Ihre Katzenexpertin und Tierheilpraktikerin – online und mobil in Langenfeld und Umgebung

Monika Weßeling

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