Die aggressive Katze

 

Katzen sind mächtige Gegner. Sie sind in der Lage, ihr Maul sehr weit zu öffnen und verursachen mit ihren nadelspitzen Zähnen schlimme Bisse, die durch die eindringenden Bakterien Infektionen verursachen können. Die Bakterien im Maul der Katze gehören zu den schlimmsten im Reich der Tiere. Bei ca. jedem 2. Katzenbiss kann es zu einer Infektion kommen. Bitte suchen Sie daher sofort einen Arzt auf, wenn Sie von einer Katze gebissen wurden.

Wichtig:
Nehmen Sie nie (!) eine aggressive Katze auf den Arm, versuchen Sie nicht, sie zu streicheln. Lassen Sie sie zur Ruhe kommen!


Wie erkennen Sie, dass Ihre Katze sich in einem aggressiven Stadium befindet?

  • Sie duckt sich, manchmal macht sie einen Katzenbuckel und stellt dabei ihr Fell auf.
  • Sie faucht oder knurrt sehr laut.
  • Sie starrt ihr Gegenüber an, sieht nicht weg.
  • Sie stellt die Ohren auf.
  • Sie richtet ihre Vibrissen nach vorne.
  • Kurz gesagt: Sie droht und ist kampfbereit.

Aggressivität bei einer Katze kann sehr viele Ursachen haben. Es gibt verschiedene Arten von Aggressionen. Daher müssen die genauen Umstände sorgfältig erfasst werden. Jeder Fall ist völlig individuell.

Lassen Sie unbedingt Ihre Katze kastrieren. Katzen, die nicht kastriert wurden, reagieren meistens schneller aggressiv, außerdem neigen sie eher zum Markieren oder zur Unsauberkeit.

Schmerzen sind in vielen Fällen ein Grund, wieso eine Katze plötzlich aggressiv wird und die Halter sich wundern, wieso ihre ehemals liebe Katze sie oder die anderen Tiere im Haushalt plötzlich anfällt. Deshalb ist bei plötzlicher Aggressivität sofort ein Tierarzt-Besuch anzuraten.

Auch bei einer Zusammenführung mit einer neuen Katze kann Aggressivität aufkommen. Es können heftige Kämpfe mit Verletzungen entstehen.

Sehr wichtig ist eine gute Sozialisation der Katze. Sie muss in den ersten Wochen ihres Lebens möglichst viele verschiedene Situationen kennenlernen und darf nicht zu früh von ihrer Mutter getrennt werden.

Versuchen Sie Ihre Katze auszupowern, wenn Sie zu Hause sind. Das Clickertraining bietet sich an, um Ihre Katze geistig auszulasten.

Wenn Ihre Katze das erwünschte Verhalten zeigt, belohnen Sie sie.

Ihre eigene Sicherheit ist das Wichtigste! Ich helfe Ihnen mit vielen Tipps und Informationen. Auch hier ist fast immer eine individuelle Änderung der Umgebung nötig, aber ohne den zusätzlichen Einsatz der Naturheilkunde ist sehr selten eine Besserung möglich.

Hier eignen sich die Homöopathie, Bachblüten oder die Mykotherapie als Behandlung.

 

Liebe Grüße

Ihre Tierheilpraktikerin und Katzenexpertin in Langenfeld und Umgebung und online

Monika Weßeling