Die ängstliche Katze

 

Ursache für die Angst ist in vielen Fällen die fehlende Sozialisation in den ersten 7 Lebenswochen. Es fehlte hier fast immer völlig der Kontakt zu Menschen. Folge daraus ist, dass diese Katze nicht genügend Erfahrungen gesammelt hat und sich meistens nur noch an ein oder mehrere Menschen bindet.


Wie erkennen Sie Angst bei Ihrer Katze?

  • Sie flüchtet, versteckt sich in kleinsten Nischen.
  • Sie läuft geduckt vor Ihnen ein paar Schritte weg.
  • Der Schwanz ist nicht aufgerichtet, sondern hängt.
  • Sie bewegt sich langsam.
  • Vorzugsweise bleibt sie in ihrem Versteck.
  • Sie wird aggressiv und kratzt eventuell.
  • Ihr Blick wird starr und ihre Körperhaltung, die Katze “friert ein”.
  • Sie dreht die Ohren zur Seite.
  • Sie macht sich ganz klein, um nicht “gesehen” zu werden.
  • Ihre Augen zeigen erweiterte Pupillen.
  • Am Schwanz sträuben sich die Haare (“Eichhörnchenschwanz”).
  • Es kann zu angstbedingtem Kot- oder Harnabsatz kommen.
  • Evtl. knurrt sie.

Wenn eine ängstliche Katze neu in ihr Heim kommt, richten Sie ihr einen eigenen Raum ein und lassen Sie sie dort zur Ruhe kommen. Der erste Schritt ist die langsame Kontakt-Aufnahme. Der Kontakt wird in den nächsten Wochen immer mehr intensiviert.

Lesen Sie Ihrer Katze aus einem Buch vor und setzen Sie sich dabei auf den Boden. Später können Sie in kleinen Schritten Leckerlis werfen oder der Katze reichen.

Spielen Sie mit Ihrer Katze. Denken Sie daran, ihr am Ende des Spiels ein Erfolgserlebnis zu gönnen. Routine ist hier äußerst wichtig.

Und richten Sie Ihrer Katze unbedingt einen Rückzugsort ein. Das kann ein einfacher Karton sein – das Lieblingsspielzeug aller Katzen.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Katze ihr Verhalten trotz ihrer Maßnahmen kaum ändert oder sie nur noch hinter dem Schrank lebt, wird es Zeit, einen Experten hinzuzuholen.

Ich gebe Ihnen Tipps, wie Ihre Katze entspannter und stressfreier leben kann – auch hier wieder zusammen mit dem Einsatz der Naturheilkunde. Es eignet sich meistens sehr gut die Hömöopathie oder die Bachblüten-Therapie.

 

Liebe Grüße

Ihre Tierheilpraktikerin und Katzenexpertin in Langenfeld und Umgebung und online

Monika Weßeling