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Die Zeckenzeit hat begonnen

Zecken zählen zu den Milben. Es gibt etwa 900 Zecken-Arten weltweit. Alle saugen Blut und können Krankheiten übertragen (Borreliose etc.).

Zecken warten im Gras oder kleineren Büschen auf ihren Wirt, den sie am Atmen und an der Wärme des Körpers erkennen. Die Zecke krallt sich dann am Körper fest und beginnt, Blut zu saugen ---> der Zeckenstich!

Wenn die Temperaturen unter 6 Grad Celsius fallen, sind Zecken nicht mehr aktiv. Zecken sind sehr robuste Tiere.

Suchen Sie Ihr Tier nach Spaziergängen oder Aufenthalten im Freien immer ab. Achten Sie besonders auf Kopf, Achseln und Innenschenkel, an diesen Stellen halten sich Zecken sehr gerne auf. Mit Ihrem Pferd sollten Sie im Wald reiten und besonders um Wiesen, die in der Nähe von Gewässern liegen, einen großen Bogen machen. Auf der Weide halten Sie am besten das Gras kurz.

Zum Entfernen der Zecke gibt es einige Hilfsmittel, besonders eignen sich Zeckenzangen oder -karten oder -haken. Fassen Sie die Zecke möglichst hautnah mit dem gewählten Hilfsmittel und quetschen Sie den Körper dabei nicht, damit sie nicht die Erreger in das Tier abgibt. Ziehen Sie die Zecke langsam heraus. Der Kopf sollte möglichst immer entfernt werden. Aber wenn Teile stecken bleiben, stößt die Haut normalerweise diese in den nächsten Tagen nach und nach ab. Nehmen Sie auf keinen Fall Alkohol oder Klebstoff zum Entfernen. Die Zecke würde im Todeskampf erbrechen und ihre Erreger dann noch schneller in das Tier abgeben.

Beobachten Sie Ihr Tier immer danach. Wenn es Fieber bekommt oder anfängt zu lahmen, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Tierarzt.

Werfen Sie auf keinen Fall eine Zecke in die Toilette oder ins Waschbecken. Das wird sie mit Sicherheit überleben. Selbst die Wäsche in der Waschmaschine bei unter 60 Grad überleben Zecken, die sich an der Kleidung angeheftet haben. Sie müssen die Zecke zerdrücken, und zwar mit einem Glas oder einem ähnlichen harten Gegenstand. Vermeiden Sie Hautkontakt, nehmen Sie nicht Ihre Finger zum Zerdrücken! Tragen Sie besser Einweghandschuhe.

Ich empfehle, zur Vorbeugung Kokosöl bei Katzen und Hunden zu verwenden. Verreiben Sie eine erbsengroße Menge im Fell (in den Händen anwärmen) und geben Sie täglich zusätzlich 1 Messerspitze  ins Futter (bei großen Hunden bis zu 1 Teelöffel). Die meisten Katzen  und Hunde - nicht alle - akzeptieren das. Aber viele Pferdehalter sind ebenfalls von der Wirkung von Kokosöl überzeugt. Sie nehmen dann etwa eine walnußgroße Menge Kokosöl und reiben es in das Fell ein. Die meisten Pferde genießen eine Massage damit. Es soll auch bei der Abwehr von Kriebelmücken helfen.

Es gibt auch pflanzliche Spot-ons für Hunde und Katzen von vielen verschiedenen Anbietern. Auch hefehaltige Tabletten können Sie als Leckerchen geben. Diese verändern den Geruch des Fells für die Zecke, so dass sie in den meisten Fällen nicht mehr "beißen mag". Bei nierenkranken Katzen oder Hunden empfehle ich keine Hefe, da sie viel Phosphor enthält. Auch manche gesunde Hunde vertragen Hefe nicht, sie bekommen dann Durchfall. In diesen Fällen muss die Hefe abgesetzt werden.

Cistustee eignet sich zur Stärkerung des Immunsystems bei Mensch und Tier. Sie können Ihrem Hund daher davon etwa 2 x täglich eine knappe halbe Tasse Cistustee über das Futter geben. Für die Zubereitung des Tees kaufen Sie die Teeblätter am besten in der Apotheke. Wenn Sie eine Tasse mittrinken, haben Sie ebenfalls etwas für Ihre Gesundheit getan. Sie können damit das Immunsystem Ihres Hundes oder Ihres Pferdes stärken. Beim Pferd darf es natürlich mehr als eine halbe Tasse Tee sein. Aber Pferde fressen auch das Kraut.

Bitte achten Sie bei der Anwendung von ätherischen Ölen oder Mischungen darauf, dass Sie diese nicht bei Ihrer Katze anwenden. Diese sind für die Katze giftig. Besonders in einem Haushalt, in dem Katze und Hund gemeinsam leben, ist das sehr wichtig! Die Katze putzt den Hund und kann das aufgetragene ätherische Öl dabei aufnehmen!

Bei Hunden gibt es auch viele Erfolge mit einer Bernsteinkette als Halsband. Die Steine sollen unbehandelt sein. Es wird vermutet, dass die Wirkung entweder auf dem Geruch der Kette beruht oder an einer elektrostatischen Aufladung. Auf jeden Fall zählt die Bernsteinkette zu den ungiftigen Maßnahmen und ist einen Versuch wert.

Bitte legen Sie jedoch Ihrer Katze auf keinen Fall eine Bernsteinkette um. Katzen können sich draußen in der Natur regelrecht an Halsbändern aufhängen, das endet oftmals tödlich.

Sie merken bereits, dass es einige Möglichkeiten gibt, Zecken natürlich abzuwehren. Probieren Sie einfach Verschiedenes aus.

Wenn Ihre Katze/Ihr Hund/Ihr Pferd vermehrt unter Zecken leidet, liegt wahrscheinlich eine Immunschwäche vor. Ich betrachte Ihr Tier immer ganzheitlich, gerne berate ich Sie - nicht nur zu Zecken. Sie können mit mir über Facebook, per Mail oder telefonisch Kontakt aufnehmen.